Sitzung des Arbeitskreis Schulen und Bildungszentren zum Thema „KI in der Ausbildung“
Vom 20. bis 21. März 2026 kam der Arbeitskreis Schulen und Bildungszentren (AKSBz) in Schwerin zu seiner jährlichen Sitzung zusammen. Die Runde, die sich aus Berufsschullehrkräften, überbetrieblichen Ausbildern und Lehrkräften von Fach- und Meisterschulen sowie Hochschulen zusammensetzt, nutzte die zwei Tage für einen intensiven Austausch zu aktuellen Themen in der beruflichen Bildung. Das Schwerpunktthema KI zog sich dabei durch alle Diskussionen.
Das Highlight der diesjährigen Sitzung war der Fachvortrag von Meike Weiland vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Unter dem Titel „KI in der beruflichen Bildung“ gab sie spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigte auf, wie Künstliche Intelligenz den Lernalltag bereits heute verändert.
Dabei ging es nicht nur um theoretische Möglichkeiten, sondern um ganz konkrete Fragen:
- Wie verändert KI das Rollenverständnis von Lehrkräften und Ausbildern?
- Welche Kompetenzen müssen Auszubildende und Ausbilder entwickeln, um KI verantwortungsvoll zu nutzen?
- Wo liegen die Grenzen und Risiken beim Einsatz in Prüfungen und im Unterricht?
Der Vortrag diente als Katalysator für eine intensive und lebhafte Diskussion. Die Mitglieder des Arbeitskreises tauschten sich kontrovers und konstruktiv darüber aus, wie man Künstliche Intelligenz in Unterricht und Ausbildung integrieren kann, ohne grundlegende handwerkliche und theoretische Grundlagen zu vernachlässigen.
Im Anschluss stellte Sylvio Brauns von der Handwerkskammer Schwerin die Digitalisierung der überbetrieblichen Ausbildung und Meisterausbildung in Schwerin vor. Schwerin nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und konnte durch viele Praxisbeispiele Anregungen geben.
Das Besondere am AKSBz ist seine übergreifende Struktur: die Landesinnungsverbände delegieren jeweils eine Person aus der Berufsschule und der überbetrieblichen Ausbildung für den Arbeitskreis. Dazu kommen Vertreter der Fach- und Meisterschulen sowie von Hochschulen. Diese bundesweite enge Vernetzung zwischen den Akteuren in Aus- und Weiterbildung sichert den Wissentransfer und ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung der Ausbildungsqualität im Maler- und Lackiererhandwerk.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig diese Vernetzung ist, um die Herausforderungen in der beruflichen Bildung zu diskutieren.